Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)

Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) Auf dieser Facebook-Seite informieren wir Sie über unsere Arbeit sowie über neue Entwicklungen im Öffentlichen Personen- und Schienengüterverkehr.
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Besuchen Sie uns auch auf Instagram () und LinkedIn (die-verkehrsunternehmen) Im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen sind rund 600 Unternehmen des Öffentlichen Personenverkehrs und des Schienengüterverkehrs in Deutschland organisiert. Zusätzlich zur Hauptgeschäftstelle in Köln ist der VDV mit einer Geschäftsstelle in Brüssel und mit dem Hauptstadtbüro in Berlin präsent. Neben dem VDV

nutzen auch die VDV-Akademie und VDV eTicket Service GmbH & Co. KG diese Seite. Mit der VDV-Akademie engagiert sich der VDV seit 2001 auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung. Sie setzt insbesondere Standards für berufsbezogene Weiterbildung und wird von den Verkehrsunternehmen, deren Bildungseinrichtungen sowie Persönlichkeiten aus Industrie, Wissenschaft und Politik getragen. https://www.vdv-akademie.de/

Die VDV eTicket Service GmbH & Co. KG entwickelt den technischen Standard für das "e-Ticket Deutschland". http://www.eticket-deutschland.de/

🎫 Einsteigen, fahren, fertig? So einfach soll der Zugang zu Bus und Bahn künftig werden.Der ÖPNV in Deutschland befindet...
09/07/2026

🎫 Einsteigen, fahren, fertig? So einfach soll der Zugang zu Bus und Bahn künftig werden.

Der ÖPNV in Deutschland befindet sich in einer Phase des technologischen Umbruchs. Mit dem Ziel, den Zugang zum Verkehrsmittel Bus und Bahn so einfach und komfortabel wie möglich zu gestalten, rücken neue technologische Ansätze wie das Account-Based-Ticketing (ABT) in den Fokus. Die Idee: Das Ticket liegt nicht mehr direkt auf einer Chipkarte oder dem Smartphone, sondern wird sicher in einem Hintergrundsystem verwaltet. Das genutzte Medium dient nur noch als Schlüssel zum Kundenkonto – zum Beispiel Smartphone, ÖV-Chipkarte oder perspektivisch auch eine Bankkarte.

Weil ABT in manchen anderen Ländern bereits zum Einsatz kommt, wird es oft als fertige Lösung missverstanden. Doch der Weg zu einem funktionierenden System ist komplex: Erst durch einheitliche Daten, Schnittstellen und Prozesse kann ein interoperables System für den deutschen ÖPNV entstehen.

Mit (((etiCORE gibt es dafür bereits einen technologischen Baukasten der Branche. Ein erster konkreter Schritt in Richtung ABT ist der interoperable Ticketspeicher, den der VDV eTicket Service aktuell im Rahmen eines Förderprojekts des Verkehrsministeriums NRW realisiert. Er soll Ticketdaten standardisiert vorhalten und für autorisierte Systeme abrufbar machen – über Unternehmens- und Verbundgrenzen hinweg.

Klimafreundliche Mobilität: Frankreich setzt auf starke Netze statt Einzelprojekte 🇫🇷 🚆 🚍 Mehr Bahn, mehr Bus, weniger A...
08/07/2026

Klimafreundliche Mobilität: Frankreich setzt auf starke Netze statt Einzelprojekte 🇫🇷 🚆 🚍
Mehr Bahn, mehr Bus, weniger Auto: setzt in seinen größeren Städten auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs.
➡️ Was in der Hauptstadtregion mit und um Paris längst sichtbar ist, soll nun auch in anderen Metropolen und ihrem Umland stärker wirken. Vorbild ist die Île de France mit ihrem dichten -Netz und dem im Bau befindlichen Grand Paris Express. Rund 200 Kilometer neue, vollautomatische Metrostrecken entstehen dort im tiefen Untergrund.

💡 Aus diesem Ausbau ist in Frankreich ein größerer Gedanke entstanden: Öffentlicher Nahverkehr kann auch außerhalb der Hauptstadtregion Verkehrsprobleme entschärfen, Klimabelastungen reduzieren und Regionen besser anbinden.
📍 Dafür stehen die , die „Services Express Régionaux Métropolitains“. Gemeint sind multimodale Verkehrsprojekte für Zug, Straßenbahn, Bus, Fahrrad, gemeinsames Ticketing und integrierte Tarife. Das Rückgrat ist die Schiene.

Die Grundlage dafür bildet das Gesetz Nr. 2023-1269 vom 27. Dezember 2023. Es beschreibt die Verkehrsziele der regionalen Expressdienste für Frankreichs Metropolen und macht deutlich: Der Ausbau ist als Gemeinschaftswerk angelegt, von der Staatsspitze bis zu den Kommunen und der lokalen Wirtschaft.

📍 Inzwischen wurden in 26 Gebietskörperschaften SERM-Projekte zertifiziert. In Bordeaux soll zum Beispiel eine heute nur schwach bediente Strecke Richtung Atlantikküste Teil eines attraktiven Schienennahverkehrsnetzes werden.

Auch für Deutschland ist der Blick nach Frankreich interessant: In der Region Grand Est sind bessere grenzüberschreitende Regionalverbindungen geplant, unter anderem Richtung Straßburg, Saarbrücken, Karlsruhe, Trier, Metz und Mulhouse.

Frankreich zeigt damit: Klimafreundliche Mobilität braucht gute Infrastruktur, klare Zuständigkeiten, verlässliche Finanzierung und den politischen Willen, Stadt und Umland gemeinsam zu denken.

Mehr dazu im VDV-Magazin Online: vdv-dasmagazin[.]de

(Foto: picture alliance / robertharding)

Haushaltsentwurf 2027: Kürzungen gehen an die Substanz des Schienenverkehrs 🚆 VDV-Vizepräsident Joachim Berends:„Der heu...
06/07/2026

Haushaltsentwurf 2027: Kürzungen gehen an die Substanz des Schienenverkehrs 🚆

VDV-Vizepräsident Joachim Berends:
„Der heutige Kabinettsbeschluss zum Haushaltsentwurf 2027 sendet für den Schienenverkehr ein katastrophales Signal. In einer Phase, in der die Branche wegen des schlechten Infrastrukturzustands und der wirtschaftlichen Schwäche des Landes ohnehin unter Druck steht, kürzt die Bundesregierung ausgerechnet bei den Instrumenten, die Wettbewerb, Verlagerung und Versorgungssicherheit sichern sollen. Das ist verkehrspolitisch falsch, klimapolitisch widersprüchlich und standortpolitisch fahrlässig.“

Die Kürzungen treffen insbesondere den :
🔹 Die Trassenpreisförderung soll um 65 Mio. Euro abgesenkt werden.
🔹 Die Förderung des Kombinierten Verkehrs soll um 17 Mio. Euro gekürzt werden.
🔹 Die Gleisanschlussförderung soll um zehn Mio. Euro sinken.
🔹 Die Förderung der Betriebskosten im Einzelwagenverkehr soll um 25 Mio. Euro gekürzt werden.
🔹 Die Förderung nach dem Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz soll um 20 Mio. Euro abgesenkt werden.

➡️ Damit werden genau die Programme geschwächt, die für Verkehrsverlagerung, industrielle Anbindung und wirtschaftlich tragfähige Schienenlogistik zentral sind.

„Wer den stärken will, darf ihn nicht gleichzeitig finanziell ausbremsen. Diese Einschnitte treffen die falschen Titel zur falschen Zeit. Sie verteuern Transporte auf der Schiene, schwächen die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der Straße und gefährden Investitionen in klimafreundliche Logistikketten“, so Berends weiter.
🔴 Insgesamt stehen für die Betriebsförderung dem Schienenverkehr in diesem Jahr rund 310 Millionen Euro weniger zur Verfügung, wenn man die sinkende Trassenpreisförderung im Schienengüterverkehr und weitere Förderinstrumente hinzurechnet.
➡️ Diese Größenordnung steht in keinem erkennbaren Verhältnis zu den politischen Zielen des Koalitionsvertrags und zu den wiederholt formulierten Ansprüchen an Klimaschutz, Verkehrsverlagerung und Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

🛣️ Zugleich wird deutlich: Während bei der Schiene gekürzt wird, sind vergleichbare Einsparsignale im Straßenbereich nicht erkennbar. Damit entsteht ein haushaltspolitisches Ungleichgewicht zulasten eines Verkehrsträgers, der für Daseinsvorsorge, Versorgungssicherheit, Industrieanbindung und gleichermaßen von zentraler Bedeutung ist.

❗ „Wer politische Ziele bei Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Verkehrsverlagerung ernst meint, muss die Förderinstrumente des Schienenverkehrs stärken, statt schwächen. Jetzt ist der Bundestag gefordert, diesen Entwurf im parlamentarischen Verfahren spürbar zu korrigieren“, betont Berends.
➡️ Der VDV fordert Bundesregierung und Haushaltsgesetzgeber auf, die vorgesehenen Kürzungen im weiteren Verfahren zurückzunehmen und den Förderrahmen für den Schienenverkehr verlässlich und bedarfsgerecht auszugestalten.

Wir sind Viele. Gemeinsam. Stark. 🌈Heute sind wir mit öffisbunt e.V. und rund 125 Menschen beim Cologne Pride. Mit dabei...
05/07/2026

Wir sind Viele. Gemeinsam. Stark. 🌈

Heute sind wir mit öffisbunt e.V. und rund 125 Menschen beim Cologne Pride. Mit dabei sind Mitarbeitende aus Verkehrsunternehmen, Verbünden und Verbänden aus ganz Deutschland. Auch Kolleginnen und Kollegen aus dem , der VDV-Akademie und der VDV eTicket Service sind dabei.

📢 Das Motto des diesjährigen lautete: „FÜR QUEERRECHTE – Viele. Gemeinsam. Stark!“
📍Für uns ist das kein Motto für einen Tag. Es ist ein Anspruch an jeden Tag.
Denn Haltung zeigt sich nicht nur in sichtbaren Zeichen. Haltung zeigt sich vor allem dort, wo Organisationen Verantwortung übernehmen: im Umgang miteinander, in Entscheidungen, in Strukturen, in Sprache und darin, ob Ausgrenzung erkannt und abgebaut wird.

Gleiche Rechte sind kein Sonderwunsch. Als Branche verbinden wir Menschen. Und Verbindung beginnt dort, wo niemand ausgeschlossen wird.
Deshalb ist es wichtig, sichtbar zu sein: beim ColognePride, in den Unternehmen, in den Verbänden und vor allem im Alltag.

🫶 Danke an e.V. für dieses starke Engagement. Und danke an alle, die den Verein und die teilnehmenden Mitarbeitenden unterstützen: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), BOGESTRA - Bochum Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, transdev, RegioBahn, VAG Freiburg, Rheinbahn, Kölner Verkehrs-Betriebe AG - KVB, regiobus Potsdam Mittelmark, WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH und National Express Deutschland.

Feiern bei Rock am Ring, dem Wacken Open Air, auf dem Hellfest oder dem Graspop Metal Meeting: die Festivalsaison ist mi...
02/07/2026

Feiern bei Rock am Ring, dem Wacken Open Air, auf dem Hellfest oder dem Graspop Metal Meeting: die Festivalsaison ist mitten im Gange – doch wie kommt man am besten hin? Viele große Festivals haben schon eigene Mobilitätskonzepte: Besucher:innen reisen dabei häufig mit dem Zug bis zum nächstgelegenen Bahnhof der Festival-Location. Die „letzte Meile“ bis zum Gelände wird anschließend mit Shuttlebussen zurückgelegt.

Wenn das Auto stehen bleibt, werden nicht nur Staus vermieden, sondern auch reichlich CO₂-Emissionen eingespart. Viele große Festivals unterstützen deshalb alternative Anreiseformen, zum Beispiel mit dem Fahrrad zum Fusion Festival, oder bieten sogar die Anreise per Fernbus über Reisepartner an. Teilweise gibt es sogar Sonderzüge – etwa den Metal Train, der die Anreise nach Wacken selbst schon zum Teil des Festivalerlebnisses macht und zahlreiche deutsche Städte anfährt.

In vielen Fällen ist für die Anreise nicht einmal ein separates Ticket nötig: So bieten das Hurricane und Southside Festival Kombi-Tickets an, die neben dem Festivaleintritt auch für den ÖPNV gelten. Für das französische Hellfest Festival in Clisson gibt es von der Region ein One-Way-Ticket, mit dem Festivalgäste von jedem Startbahnhof aus für nur fünf Euro bis zum Festival reisen können.

Infrastruktur-Zukunftsgesetz: Mehr Tempo für Schiene und ÖPNV 🚍🚆Der Bundestag hat am Freitag das Infrastruktur-Zukunftsg...
28/06/2026

Infrastruktur-Zukunftsgesetz: Mehr Tempo für Schiene und ÖPNV 🚍🚆

Der Bundestag hat am Freitag das Infrastruktur-Zukunftsgesetz beschlossen. Der VDV begrüßt den Beschluss und die im parlamentarischen Verfahren eingebrachten Verbesserungen.
Aus Branchensicht enthält das Gesetz wichtige Fortschritte bei Planungsbeschleunigung, Elektrifizierung, Digitalisierung und grenzüberschreitenden Schienenverbindungen. Damit können Bauprojekte auf der Schiene und im ÖPNV künftig an wichtigen Stellen einfacher und schneller umgesetzt werden.
📍Positiv ist unter anderem, dass bestimmte Maßnahmen bei Elektrifizierung, Digitalisierung, Bahnsteigen, Leit- und Sicherungstechnik sowie bei Kreuzungs-, Überhol- und Rangiergleisen künftig in einem erweiterten Rahmen plangenehmigungsfrei umgesetzt werden können, sofern die jeweiligen Voraussetzungen vorliegen.

Gleichzeitig sieht der VDV weiter Nachbesserungsbedarf: Nichtbundeseigene Eisenbahninfrastrukturen und kommunale Verkehrsinfrastruktur werden weiterhin nicht gleichbehandelt. Für ein leistungsfähiges und resilientes Gesamtsystem müssen alle relevanten Infrastrukturen entsprechend berücksichtigt werden, unabhängig davon, ob sie bundeseigen, nichtbundeseigen oder kommunal sind.

VDV-Präsident Ingo Wortmann betont: Entscheidend ist jetzt, dass die gesetzlichen Verbesserungen auch mit verlässlicher Finanzierung durch den Bund gestützt werden. Schnellere Verfahren allein reichen nicht aus, wenn Projekte am Ende wegen fehlender Mittel nicht umgesetzt werden können.
Planungsbeschleunigung und Finanzierungssicherheit müssen zusammenkommen. Nur dann werden aus gesetzlichen Verbesserungen am Ende mehr Angebot, mehr Kapazität und mehr klimafreundliche Mobilität.

🇩🇪🤝🇵🇱 Mit der Bahn Europa erleben: Der Deutsch-Polnische Freundschaftspass kommt!Zum 35. Jubiläum des Deutsch-Polnischen...
25/06/2026

🇩🇪🤝🇵🇱 Mit der Bahn Europa erleben: Der Deutsch-Polnische Freundschaftspass kommt!

Zum 35. Jubiläum des Deutsch-Polnischen Nachbarschaftsvertrags starten Deutschland und Polen ein besonderes Jugendmobilitätsangebot: Jeweils 30.000 junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren erhalten die Möglichkeit, das Nachbarland kostenlos mit der Bahn zu entdecken.

Der Freundschaftspass umfasst sieben flexible Reisetage im Nachbarland sowie eine kostenlose Hin- und Rückfahrt im Heimatland. So wird europäischer Zusammenhalt ganz praktisch erfahrbar: durch Begegnungen, neue Eindrücke und klimafreundliche Mobilität auf der Schiene. 🚆🌍

Ein Angebot mit Signalwirkung, denn: Wer junge Menschen für Europa und nachhaltiges Reisen begeistern will, muss attraktive Bahnangebote schaffen – grenzüberschreitend, einfach zugänglich und alltagstauglich.

Das Vergabeverfahren startet Mitte September. Genutzt werden können die Pässe von November 2026 bis Oktober 2027.

Mehr Infos: freundschaftspass.de

🚌🚆 Tag der Daseinsvorsorge – Mobilität, die uns alle verbindet!Busse und Bahnen bringen Menschen zur Arbeit, zur Schule,...
23/06/2026

🚌🚆 Tag der Daseinsvorsorge – Mobilität, die uns alle verbindet!

Busse und Bahnen bringen Menschen zur Arbeit, zur Schule, zum Arzttermin, zum Einkauf oder zu Familie und Freunden. Sie schaffen Teilhabe, verbinden Stadt und Land und ermöglichen klimafreundliche Mobilität – jeden Tag und für alle. 💙
Damit sind sie weit mehr als ein Verkehrsangebot: Ein starker ÖPNV ist ein unverzichtbarer Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Unser Dank gilt heute all den Menschen, die dafür sorgen, dass Busse und Bahnen zuverlässig unterwegs sind – im Fahrdienst, in Werkstätten, Leitstellen, Service, Planung und Verwaltung. Ihr haltet Deutschland mobil! 👏

Damit sie diese wichtige Aufgabe auch in Zukunft erfüllen können, braucht es verlässliche politische Rahmenbedingungen: eine dauerhaft auskömmliche Finanzierung sowie Investitionen in Personal, Fahrzeuge, Infrastruktur und ein attraktives Angebot.

Denn gute Daseinsvorsorge braucht einen starken ÖPNV. 🚍🚉

Wo entstehen im Verkehrsunternehmen Treibhausgasemissionen – und wo liegen die wirksamsten Hebel für mehr Klimaschutz? D...
22/06/2026

Wo entstehen im Verkehrsunternehmen Treibhausgasemissionen – und wo liegen die wirksamsten Hebel für mehr Klimaschutz? Die VAG Nürnberg hat erstmals ihre Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bilanziert. Damit schafft sie eine belastbare Grundlage für strategische Entscheidungen, die Unternehmenssteuerung und künftige Berichtspflich hat erstmals ihre Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bilanziert. Damit schafft sie eine belastbare Grundlage für strategische Entscheidungen, die Unternehmenssteuerung und künftige Berichtspflichten. 📊

Die Bilanz für 2024 zeigt:
🚌 Rund 15 Prozent der Emissionen entstehen direkt im Unternehmen – vor allem durch den Betrieb von Dieselbussen.

⚡ Da die VAG zu 100 Prozent Ökostrom nutzt, werden die Emissionen aus eingekaufter Energie marktbasiert mit null ausgewiesen.

🏗️ Der größte Anteil entfällt mit 85 Prozent auf vor- und nachgelagerte Aktivitäten. Dazu gehören etwa Bauleistungen, eingekaufte Güter und Dienstleistungen, Betriebsmittel sowie die Vorketten der eingesetzten Energien.
„Die Ergebnisse unserer ersten Treibhausgasbilanz sind ein wesentlicher Baustein für ein strukturiertes sowie prüffähiges Nachhaltigkeitsmanagement“, sagt VAG-Vorstandssprecher und VDV-Vizepräsident Tim Dahlmann-Resing.

Die VAG setzt bereits auf zahlreiche Klimaschutzmaßnahmen: von Ökostrom und eigenen Photovoltaikanlagen über die Rückspeisung von Bremsenergie bis zur schrittweisen Elektrifizierung der Busflotte. Künftig soll die THG-Bilanz jährlich fortgeschrieben und insbesondere im Bereich der indirekten Emissionen weiter vertieft werden.

Denn nur wer seine Emissionen kennt, kann Klimaschutz gezielt steuern. 💚

Mehr zum Thema lest ihr im VDV-Magazin - Link im Kommentar 👇

Foto: VAG Nürnberg

Sicherheit: DAS zentrale Zukunftsthema der ÖPNV-Branche 🛡️🚍🚆Der VDV sieht das Thema Sicherheit in seiner ganzen Breite a...
17/06/2026

Sicherheit: DAS zentrale Zukunftsthema der ÖPNV-Branche 🛡️🚍🚆

Der VDV sieht das Thema Sicherheit in seiner ganzen Breite als zentrales Zukunftsthema der Branche und wird es künftig deutlich stärker in den Mittelpunkt seiner Arbeit rücken.

Dabei geht es um ein umfassendes Verständnis von Sicherheit: von der alltäglichen Betriebssicherheit für Fahrgäste und Beschäftigte über den Schutz kritischer Infrastrukturen bis hin zu IT- und Cybersicherheit sowie der Frage, wie krisenfeste Mobilität und Logistik in Deutschland gewährleistet werden können.

VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff kommentiert: „Wenn wir über die Zukunftsfähigkeit unserer Branche sprechen, dann sprechen wir ab sofort auch immer über Sicherheit. Eine leistungsfähige, resiliente und geschützte Verkehrsinfrastruktur ist kein Spezialthema für Ausnahmelagen, sondern eine Grundvoraussetzung für einen funktionierenden Alltag und für ein handlungsfähiges Land im Krisenfall. Genau deshalb werden wir dieses Thema zu einem zentralen Schwerpunkt unserer Arbeit machen.“

Ausgangspunkt für die stärkere Fokussierung war unter anderem die VDV-Jahrestagung 2026 in Karlsruhe mit einem Impuls der Sicherheitsexpertin Dr. Claudia Major. Dort wurde deutlich: Resilienz und Krisenvorsorge sind längst konkrete Anforderungen an zentrale Infrastrukturen – und damit auch an den öffentlichen Verkehr.

Deshalb baut der VDV das Thema jetzt gezielt aus – mit neuen Formaten, stärkerer politischer Einordnung und einer neuen Eisenbahnkonferenz, die Akteure aus Branche, Politik, Wissenschaft und Sicherheitsbehörden zusammenbringt. Auch die ÖPNV-Sicherheitskonferenz in Berlin setzt diesen Austausch fort.
Sicherheit ist kein Nebenthema mehr, sondern Voraussetzung für eine funktionierende, krisenfeste Mobilität!

Adresse

Kamekestrasse 37/39
Cologne
50672

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

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