Chaoten. Zweimal um die Welt

Chaoten. Zweimal um die Welt Chaoten. Zweimal um die Welt! Bereit für Runde 2? Wir sind’s! 🚀🧭

Neue Runde, neues Team, neue Idee: Einmal um die Erde – aber nur auf der Südhalbkugel. 🌏🔥

Mehr Energie, mehr Chaos, mehr Abenteuer.

Nebenstory (Teil 2/2):Während dieses gesamten Marktaufenthalts waren die Handys entweder im Auto oder tief in der Tasche...
10/03/2026

Nebenstory (Teil 2/2):
Während dieses gesamten Marktaufenthalts waren die Handys entweder im Auto oder tief in der Tasche. Als wir mit dem Essen fertig waren, gingen wir auf die andere Straßenseite zu einer Bar. Es lief laute Musik, es wurde getanzt, es wurde getrunken – und wir waren unweigerlich die Stars der Party, denn wir waren die einzigen Weißen dort. Uns wurde sogar gesagt, dass manche Menschen dort noch nie einen Weißen gesehen hätten. Wir tranken unser Bier und wurden von allen Seiten beäugt. Von dort aus stiegen wir wieder ins Auto und fuhren in die City, um dort in einer Bar etwas zu trinken und seine Freunde Bella und Happy kennenzulernen. Danach ging es wieder zurück in die Townships, wo Uushona noch einen kurzen Stopp bei seiner (Ex-)Freundin einlegte. Er witzelte: „Jetzt bin ich cool, ich habe drei weiße Freunde.“ Spoiler: Der Beziehungsstatus blieb negativ. Anschließend lernten wir seinen Kumpel Darry kennen. Mit ihm tranken wir ein Bier in einer Township-Bar – und führten dabei das philosophischste Gespräch unserer gesamten Reise. Es ging um die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Namibia und darum, wie man diese in Zukunft weiter ausbauen und respektvoll gestalten könnte. Danach fuhren wir zurück in die City und erlebten einen wirklich beeindruckenden Sonnenuntergang. In einer ordentlichen Bar mit DJ, gutem Essen (inklusive Shrimp-Fütterung) und einem spontanen Tanztraining verbrachten wir mit unseren neuen Freunden einen großartigen Abend. Von dort aus gingen wir zu Fuß weiter zu einer weiteren Bar – ein ziemlich langer Fußmarsch im Dunkeln durch eher ungünstige Straßen. Dank den Anderen gab es keine Probleme. Da die Bar geschlossen war, verabschiedeten wir uns, nahmen ein Jango (namibisches Uber) und fuhren zurück nach Hause. Dort fielen wir platt ins Bett, obwohl nicht ans Schlafen zu denken war. Der Abend hatte so viele verrückte, neue, interessante und aufregende Situationen, dass wir noch lange damit beschäftigt waren, alles zu verarbeiten.

Nebenstory (Teil 1/2):Dann war es auch schon soweit: Unser Guide Uushona sammelte uns an unserer Unterkunft ein. Zu ihm ...
10/03/2026

Nebenstory (Teil 1/2):
Dann war es auch schon soweit: Unser Guide Uushona sammelte uns an unserer Unterkunft ein. Zu ihm können wir nur sagen: Was für ein geiler Typ. Wir haben ihm ein mega Erlebnis – und für uns krassesten Tag der gesamten Reise zu verdanken. Wir dachten am Anfang, wir würden auf eine normale Kneipentour durch Windhuk gehen. Ein Chaot sagte schon im Vorfeld: „Wie Kneipentour? Das können wir doch auch allein machen.“ Wir fuhren mit ihm als ersten Stopp in die Townships, sprich Slums von Windhuk. In der ersten Blechhütte lernten wir einige seiner Kumpels kennen. Nach einem kurzen Abtasten waren wir aber schnell cool miteinander und lachten über die vielen Sprachen, die wir alle sprechen können. Die gemeinsame Sprache wurde schließlich als „drunk“ identifiziert. Wir werden in diesem Bericht nicht wiedergeben können, was diese Tour ausgemacht hat. Wir haben lange überlegt, wie man es beschreiben könnte – aber werden dem einfach nicht gerecht. Auch Fotos sind aus verschiedensten Gründen nicht vorhanden. Die angesprochenen Townships kann man gut und gerne als Slum bezeichnen. Es ist wirklich nur das Nötigste vorhanden, und der Alltag dieser Menschen dort unterscheidet sich fundamental von unserem. Wir würden lügen, wenn wir nicht sagen würden, dass wir permanent ein mulmiges Gefühl hatten, da wir zu jeder Zeit ausgeliefert waren. Aber Uushona, der in der DDR aufgewachsen ist und gutes Deutsch spricht – ein besseres Deutsch als manch Deutscher, den wir kennen – hat uns wirklich gut durch den Abend geführt. Der zweite Stopp war das, was wir eine Hardcore-Erfahrung nennen würden. Wir fuhren ebenfalls in den Townships auf den hiesigen Markt. Dieser Markt wurde von einem Mann mit Pumpgun bewacht – nach Aussage aber noch nie benutzt wurde. Auf diesem Markt ging es hauptsächlich um Rindfleisch. Die Spezialität nennt sich Kapana und ist dünn geschnittenes, gegrilltes Rindfleisch, das individuell mit Gewürzen gewürzt wird. Es sah verrückt aus, und wir können behaupten, dass 80 % unserer Bekannten es nicht probiert hätten. Wir testeten – und das war die beste Entscheidung. Es war einer der besten Snacks der gesamten Reise.

Tag 24 (Teil 2/2):Dann endlich am Schalter: Helgi und Schädel bei einem grimmigen Stempel-Aufsichtsbeamten. Wumsor dageg...
10/03/2026

Tag 24 (Teil 2/2):

Dann endlich am Schalter: Helgi und Schädel bei einem grimmigen Stempel-Aufsichtsbeamten. Wumsor dagegen bei einer nicht aufhörenden Quasselstrippe, die sich einen Spaß daraus machte, ihn zu Hillary Clinton, Sklaverei, seinen Augen und seinen Tattoos zu befragen – inklusive Flirt. Sowas hatten wir wirklich noch nicht erlebt. Der Ohrwurm von „Wir drei gehen jetzt auf die Walze“ half auch nicht. Am Flughafen dann noch eine Szene: Ein Chaot zieht einen Kaffee, die Verkäuferin deutet auf Schnuffel und sagt: „Hm, what a warm body.“ – dazu ein Schnalzen. Helgi schaut nach links, dann nach rechts: „What? Me?“ Ja. Die Antwort war ja. Namibias Damenwelt checkt uns ab – unfassbar.

Außerdem fehlen uns langsam echt unsere Ladys. Als treuschaffender Partner sorgt man sich eben um Frau und Herd.

Auf der etwa 40-minütigen Taxifahrt mitten durch die Savanne bekamen wir einen ersten Eindruck dieser weiten, bezaubernden Natur. Für uns sogar weit atemberaubender als Patagonien! In der Unterkunft angekommen: erstmal staunen; Abgeriegelt wie Fort Knox – NATO-Draht, Mauern, volles Programm. Das Haus: riesig. Jeder sein eigenes Zimmer, Billardtisch, Klavier, Pool auf der Terrasse mit Aussicht. Hier kann man es wohl aushalten.

Das folgende Bar-Hopping war so intensiv und speziell, dass wir es in einer extra Story veröffentlichen werden. Ich sag nur so: Wow. Highlight der Reise. 🍻

Der morgige Tag ist noch nicht verplant. Es gibt einige Ideen – meist deutscher Natur – doch spontan ist es doch immer am schönsten.

Sandige Grüße,
Eure drei Buschmänner

Tag 24 (Teil 1/2):Eieiei – ein leichter Kater bei zwei Chaoten. Gestern war es schon schön-schön.Leckeres Frühstück, dan...
10/03/2026

Tag 24 (Teil 1/2):

Eieiei – ein leichter Kater bei zwei Chaoten. Gestern war es schon schön-schön.
Leckeres Frühstück, dann ab zum nächsten Flug. Windhuk wartet auf uns – endlich wieder Hitze & Schweiß! Wir haben echt lange nicht mehr geschwitzt.

Helge: „Wie ist eure kürzeste Verbindung über einen Menschen, der Che Guevara kannte?“
Helge: „Bei mir sind’s drei.“
Wumbo: „Dann sind’s bei mir vier, weil ich dich kenne.“ Helge: „…“ So setzt man Schachmatt.

Mit dem Uber gut durchgekommen. Der Flughafen in Jo-Burg (so sagt man hier) bleibt weiterhin unübersichtlich. Dann Security-Check. Danach erstmal Kaffee. Helge geht aufs Klo, kommt wieder: „Komisch. Da war ein Typ, der hat mir vorher die Hand gegeben und hinterher auch.“ Denkt nicht drüber nach.

Uns fehlt ab und zu das geregelte Leben einer schwäbischen Hausfrau (Grüße!). Ein Chaotenleben funktioniert meistens nur auf Zeit.

Der Flug war nur für zwei Stunden angesetzt – das lohnt sich ja kaum. Lobend zu erwähnen ist das Feingefühl der Südafrikaner bei der Klimatisierung. In den letzten Tagen hatten wir damit nicht einmal ein Problem. Ein Fresschen später waren wir auch schon an unserer letzten Station der Chaoten-Tour: WINDHUK! 🇳🇦

Die Ankunft im Afrika-Style: Verwirrung.
Erstmal schön 20 Minuten in die falsche Schlange gestellt – kann ja mal passieren. Dann: Wir brauchen hier ein Visum, um reinzukommen. Also anstellen, warten… und warten. Kaum Bewegung, Stillstand. Es macht auf jeden Fall neugierig, was an deutschen Überbleibseln geblieben ist – Effizienz ist es schon mal nicht.

Nachdem unser Schnuffel ausgeruht war, machten wir uns fertig für ein spontan gefundenes Hardcore-Konzert. Unser Wumbo w...
09/03/2026

Nachdem unser Schnuffel ausgeruht war, machten wir uns fertig für ein spontan gefundenes Hardcore-Konzert. Unser Wumbo war völlig heiß auf eine schöne kleine Clubshow.
Also ab ins Uber, etwa 25 Minuten durch die Stadt in den Club. Und wir hätten es nie gedacht, aber: Der beste Laden der gesamten Reise! Eine urige, einladende Rockbar mit Theke, Außenbereich, Billardtischen und einer feinen Bühne. Beide Bands sorgten ordentlich für Action, besonders der Sänger der Vorband hatte uns imponiert – den behalten wir im Blick (Probesong angefügt).
Bevor wir etwas angeschossen das Lokal verlassen wollten, ergab sich folgende Szene beim Bezahlen: Die wirklich nette afrikanische Dame stellte unsere Rechnung zusammen, während wir neben ihr standen. Als das erledigt war, fragte sie nach ihrem Tip, sprich Trinkgeld.
Der bezahlende Chaot – auf der gesamten Reise niemals der Ansprechpartner für Währungsumrechnung gewesen – schaut auf den Zettel, dreht sich zu dem mit Zahlen bewanderten Kollegen. Dieser wirft einen Blick drauf, nimmt ihr das Kartenzahlgerät aus der Hand und tippt eine Summe ein – völlig selbstsicher. In dem Moment, in dem er es bestätigt, bekommt der dritte Chaot riesige Augen und versucht noch einzugreifen – aber zu spät: Es war eine Null zu viel. 💸
Die Chaoten begreifen, was passiert ist, versuchen aber weiterhin völlig selbstsicher zu wirken. Dann schaut die Bedienung uns an – ebenfalls mit großen Augen – springt uns an, jubelt und bedankt sich umarmend bei allen drei Protagonisten. Was sollen wir sagen: Jeden Tag eine gute Tat, heißt es doch? Hoffentlich kommt es den Kindern zugute…

Morgen geht es für uns schon wieder weiter – sogar zu unserer letzten Station dieser Weltreise: WINDHOEK – NAMIBIA! 🦒
Ehemals Deutsch-Südwest: deutsche Straßennamen, deutsches Brot und natürlich eine geplante Safari.

Wir sind genauso gespannt wie ihr – es kann nur gut werden.

Respektvolle Grüße,
Die Humanisten

Tag 23:It’s rainy in Johannesburg! Für unsere bis jetzt erlebte Reise ist es hier relativ kühl – scheinbar hat es sich a...
09/03/2026

Tag 23:

It’s rainy in Johannesburg! Für unsere bis jetzt erlebte Reise ist es hier relativ kühl – scheinbar hat es sich ausgeschwitzt.

Nach einem viel zu frühen Vortrag zum strangen Lied „Das schlichte Edelweiß“ ging es erst einmal einkaufen. Und wow – was für eine schöne Ecke hier im sicheren Rosebank-Bezirk!
Im Spar einkaufen, fast wie zu Hause. Herren-Frühstück, die Laune ist echt top! Keine Wehwehchen, kein Planungsstress – also ab ins afrikanische Leben: Eine Tour durch Johannesburg ist angesagt. 🌍

Dann ging’s auch schon los. Unser Guide sammelte uns ein, kleine Gruppe mit sechs Personen. Wir fuhren direkt in die Townships nach Soweto, wo wir durch die Slums geführt wurden. Beeindruckend, wie dort menschliches (Über-)Leben möglich ist.
Uns begeisterten besonders die Kinder, die trotz dieses Lebens dort ihre Kindheit unter widrigsten Bedingungen erleben.
Unser Guide (Dave-Chappelle-Doppelgänger) machte das echt gut. Das Nelson-Mandela-Haus und das Apartheid-Museum waren Teil der Tour – Fotos waren im letztgenannten untersagt. Das Thema Apartheid und Rassentrennung ist hier natürlich allgegenwärtig. Ich halte mich da gern an die weisen Worte eines Bekannten von mir, eines ehemaligen Oberforstrats (Grüße!):
„Afrika ist wie ein Zebra – egal ob du auf die schwarzen oder weißen Streifen schießt, es wird sterben.“ Seid lieb zueinander.
Bungee-Jumping wurde uns auch angeboten. Da dachten wir sofort an die Lianenspringer von Vanuatu – gern mal googeln!

Obwohl es gestern und in der Nacht geregnet hatte und kühl war, wurden wir heute mit gutem Wetter und herrlicher Sonne beschenkt. Die Stimmung war echt easy und tiefenentspannt. Von Johannesburg, unserem vorletzten Stopp, erwarteten wir am Anfang der Reise wirklich nicht viel – wahrscheinlich genau der Grund, warum wir es jetzt so wertschätzen. ☀️
Sehr kurzweilige Tour, danach zurück in die Unterkunft: Siesta mit Powermetal und südafrikanischem Weißwein. 🍷
Zwischendurch war zeitweise sogar die Schlachtung einer Giraffe in Dänemark vor einer Schulklasse Thema.

住所

歌舞伎町1丁目10-5 えびす会館 B1F
Shinjuku-ku, Tokyo
160-0021

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